20 November 2007 von
Alexander
Tipps für Macumar - Patienten im Urlaub - damit Reisen auch in entfernte Ländern möglich sind:
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Eintrag von: 5. Blutverdünnung |
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20 November 2007 von
Alexander
Folgendes sollte man bei der Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten, wie Marcumar und Alkohol und Rauchen beachten:
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Eintrag von: 5. Blutverdünnung |
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20 November 2007 von
Alexander
- Einfluss von Vitamin K. haltigen Nahrungsmitteln, die eine gerinnungshemmende Wirkung einer Behandlung abschwächen, wird häufig überschätzt.
- Unterschätzt wird dagegen die gerinnungsseigernde Wirkung von fettreicher Kost, Übergewicht, erhöhten Bluttfettwerten, von Alkohol und Nikotin.
- Prinzipiell müssen Sie sich ausgeglichen und gleichbleibend ernähren. Bei allen Veränderungen der Ernährungsgewohnheiten müssen Sie in kürzeren Abständen Ihre Gerinnungskontrollen durchführen und gegenebenfalls die Dosierung anpassen.
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20 November 2007 von
Alexander
Was kann die Gerinnungshemmung beeinflussen?
- Wechselwirkung mit anderen Medikamenten
- Alter (Bedarf von Marcoumar bzw. Sintrom vermindert)
- Krankheiten (fieberhafte Erkrankungen, Leberschäden, Herzschwäche, Durchfall, Schilddrüsenüber- bzw. unterfunktion, Fettleibichkeit)
- Ernährung (Einfluss von Vitamin K in der Nahrung)
- Alkohol und Rauchen
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Eintrag von: 5. Blutverdünnung |
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20 November 2007 von
Alexander
Schwangere und stillende Mütter müssen natürlich auch bei der Einnahme von gerinnungshemmenden Medikamenten (wie Lovenox oder Marcumar) einiges beachten, damit die Entwicklung des Babys während der Schwangerschaft und Still-Periode nicht gestört wird, oder es zu Missbildungen oder Komplikationen kommt!
Schwangerschaft:
- In den ersten 3 Monaten (Woche 1 - 12) einer Schwangerschaft kann die Einnahme oraler Gerinnungshemmer zu Missbildungen führen, daher muss vor der Planung einer Schwangerschaft der Frauenarzt/Kardiologe etc. informiert werden.
- In den ersten 3 Schwangerschaftsmonaten und unmittelbar vor der Entbindung kann der Gerinnungshemmer wirksam durch Heparin ersetzt werden.
Stillen:
- Eine marcoumarisierte Mutter kann ohne weiteres ihr Kind stillen.
- Der Gerinnungshemmer geht praktisch nicht in die Muttermilch über.
Eintrag von: 5. Blutverdünnung |
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20 November 2007 von
Alexander
- Haarausfall bei Männern und Frauen (anfangs verstärkt), selten spräde bzw. brüchige Nägel, manchmal hilft Umstellung von Marcoumar auf Sintrom.
- Andere, wie wie Magen Darm Unverträglichkeiten (Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall) oder Anstieg der Leberwerte extrem selten.
- Bleibende Leberschäden werden durch die Langzeitanwendung von Marcoumar bzw. Sintrom nicht hervorgerufen.
Blutungen müssen von den Nebenwirkungen getrennt werden, da sie ja mit der Hauptwirkung zusammen hängen.
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Eintrag von: 5. Blutverdünnung |
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20 November 2007 von
Alexander
Sind regelmäßige Arztbesuche notwendig?
Auch wenn Sie Ihre Marcoumar bzw. Sintrom Therapie selbst kontrollieren müssen sie alle 3-4 Monate Ihren betreuenden Arzt aufsuchen.
Was muss geschehen?
- Den vom Arzt gemessenen INR Wert mit den von Ihnen gemessenen Wert verlgeichen.
- Den Blutgerinnungspass kontrollieren
- Blutdruck kontrollieren - ein erhöhter Blutdruck kan gerade bei Marocumar bzw. Sintrom Patienten Schlaganfälle verursachen.
Eintrag von: 6. (Selbst)kontrolle |
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20 November 2007 von
Alexander
Es gibt Situationen, wie z.B. Operationen wo man die Einnahme von gerinnungshemmenden Medikamenten aussetzen muss/sollte. Wichtig ist auf jeden Fall eine Konsulation eines Arztes, um die Vorgangsweise, Risiken zu besprechen.
Pausieren von Marcoumar bzw. Sintrom bei Operationen
- Häufiges Problem für Patienten mit Gerinnungshemmern sind medizinisch notwendige Eingriffe
- Bei bestimmten Eingriffen (z.B. große Operationen, endoskopische Biopsien) kommt es zu einer Gewebserletzung und damit zu einer Blutung.
- Sie müssen daher vor derartigen Eingriffen Ihren Arzt aufsuchen und die weitere Vorgangsweise besprechen. Auf keinen Fall selbst dosieren da es zu schweren Blutungen, Thrombosen und Schlaganfällen kommen kann.
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Eintrag von: 5. Blutverdünnung |
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20 November 2007 von
Alexander
Halten Sie sich streng an die Anweisungen und Dosierungen. Selbstdosierung auf jeden Fall vermeiden. Bei Änderungen etc. immer den behandelten Arzt konsultieren.
- Marcoumar oder Sintrom müssen besonders sorgfältig dosiert werden und jeden Tag nach Plan eingenommen werden.
- Fester Zeitpunkt für die Medikamenteneinnahme (morgens oder abends).
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Eintrag von: 6. (Selbst)kontrolle |
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